Schwarzblauer Ölkäfer
Wissenschaftlich als "Meloe proscarabaeus" bekannt, ist ein faszinierendes Insekt, das in vielen Teilen Europas, einschließlich Deutschland, verbreitet ist. Mit seiner auffälligen schwarzblauen Färbung und der charakteristischen, länglichen Körperform zieht er die Aufmerksamkeit von Naturfreunden und Entomologen gleichermaßen an. Diese Käferart gehört zur Familie der Ölkäfer und ist bekannt für ihre besondere Lebensweise. Die adulten Käfer sind meist zwischen 1,5 und 2,5 Zentimeter lang und haben eine glänzende, metallisch schimmernde Oberfläche. Sie sind vor allem in blütenreichen Wiesen und offenen Landschaften zu finden, wo sie sich von Pollen und Nektar ernähren. Eine der interessantesten Eigenschaften des Schwarzblauen Ölkäfers ist sein Fortpflanzungsverhalten. Die Weibchen legen ihre Eier in den Boden, und die Larven schlüpfen und suchen nach einem Wirt, meist einer Biene. Diese Larven sind als "Kuckuckslarven" bekannt, da sie sich an Bienen anheften und in deren Nester gelangen, wo sie sich von den Vorräten der Bienen ernähren. Dies ist ein faszinierendes Beispiel für die komplexen Beziehungen in der Natur. Der Schwarzblaue Ölkäfer hat auch eine besondere Verteidigungsstrategie: Wenn er sich bedroht fühlt, kann er ein giftiges Sekret absondern, das potenzielle Fressfeinde abschreckt. Diese Fähigkeit ist ein weiterer Grund, warum er in der Tierwelt so interessant ist. Leider ist der Schwarzblaue Ölkäfer in einigen Regionen bedroht, hauptsächlich aufgrund von Lebensraumverlust und intensiver Landwirtschaft. Der Schutz seiner Lebensräume ist daher von großer Bedeutung, um diese faszinierende Art und ihre Rolle im Ökosystem zu bewahren. Insgesamt ist der Schwarzblaue Ölkäfer ein bemerkenswertes Beispiel für die Vielfalt und Komplexität des Lebens in unseren Wiesen und Feldern. Seine einzigartigen Eigenschaften und Lebensweisen machen ihn zu einem spannenden Thema für alle, die sich für die Natur interessieren.
Futterbaden im Vogelhäuschen
Da schleicht sich Mäcki; ein Eichhörnchen; hüpfend, frech von den Blaufichten hinüber zum überdachten Futternapf für die Vögel und lässt es sich so richtig gut gehen. Im Takt schwingt der Schweif hin und her. Er hat Spaß und futtert sich satt, inklusive Futterbad.
Meister der Tarnung
Die Natur hat sich so manche Raffinessen einfallen lassen, so auch die der Tarnung. Es kann ein Überlebensakt oder ein Strategieschauspiel sein. In diesem Fall ist es Meister Lampe, der sich meisterhaft vor seinen Feinden verstecken kann. Nimmt der Hase eine Gefahr war, legt er seine Ohren ans Haupt und duckt sich zusammen. Verharrt so lange in dieser Stellung, bis die Gefahr vorüber ist, oder die Deckung wegen eines zu geringen Abstandes auffliegt. Dann heißt es aber flitzen, was das Zeug hält. Ein Haken links, ein Haken rechts. Stillstand. Das Spiel kann von Neuem beginnen. Nebenbei ein Grashalm als Stärkung verdrückt. Nur bei den Häsinnen, gibt es kaum Deckung. Jeder will der Erste sein. Ein Erlebnis, dass sich eingeprägt hat und so mancher Vergleich gezogen ist. Ein Angsthase!
Liebestanz der Schwäne
Auch wenn das Wetter kalt und grau ist, lohnt es sich für einen Spaziergang. Am Berliner Spreeufer tanzen die Schwäne. Sie sind das Sinnbild für ewige Treue und Liebe.
Zauneidechse hautnah
Wenn die Sonne hoch über dem Horizont steht, kann man sie auf sandigen Böden und Steinhaufen entdecken. Die Zauneidechse, eine heimische Schuppenkriechtierart. Sie sonnen sich und wärmen ihre Körper auf, nur so bleiben sie aktiv und werden nicht träge. Wir haben ein Weibchen mit dickem Bauch bei der Ablage ihrer Eier in einer Senkmulde beobachtet. Erstaunlich wie still sie dort verharrt.
